Kernkraftman rettet die Welt und fotografiert den Frühling

Ich finde ja, Mut zur Peinlichkeit ist eine Tugend. Wer hin und wieder ausreichend Abstand gegenüber seinem Ego einzunehmen im Stande ist um in aller Öffentlichkeit eine andere (vielleicht weniger “professionelle”) Seite seiner selbst hervorzukehren, wechselt wieder mal die Selbstperspektive und das kann ja nur gesund sein. Über sich selbst zu lachen vermag außerdem so manche Blockade zu lösen und relativiert Probleme, die im eigenen Kopf mehr Platz einnehmen als eigentlich notwendig. Eigenhumordoping quasi, zum Ausgleich von ichbezogenen Bedeutungsschwangerschaften.

Der Grund für diesen Rechtfertigungsnotstand? Während viele gestern vielleicht ihre Sportpanier ausgewintert haben um ein bisserl was gegen den inneren Schweinehund zu tun, der Finanzkrise durch Erwerb von Frühlingsmode unter die Arme gegriffen oder den Garten umgegraben haben, bin ich in einem gebatikten Latzhosenoverall, Flattercape und Badehaube als Eigenbau-Superheld mit achtzig Kindern durch den Begrischpark gehirscht. Ehrenamtlich. Und? Lustig wars, und Sonne hab ich unter der Neunziger-Men in Black-Sonnenbrille eh auch abbekommen.

Heute hingegen habe ich mir endlich mal das letzte Woche vorgestellte Gerät vorgenommen und bin in den Stadtpark zur Fotosafari ausgerückt. Mit der aufmunternden “Die letzten Zwei Kilometer, pack ma’s, Burschen”-Marathonmoderation als Hintergrund war ich den ersten Knospen auf der Spur. Doch seht selbst:

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